Bayrische Provinzstadt Amberg hat die meisten Bordelle

Gibt es in Amberg wohl mehr als genug…

Die kleine Stadt Amberg in der Oberpfalz ist Hochburg in Sachen Prostitution. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, besitzt das beschauliche Örtchen die größte Dichte an Puffs. Rund 60 Arbeitszimmer für das horizontale Gewerbe seien laut SPD-Fraktionschef Florian Fuchs verzeichnet, das ergibt bei einer Einwohnerzahl von nur 43.500 den Rekord. Das Gewerbe sei nicht einzudämmen, es gibt Probleme mit betrunkenen Freiern, die an falschen Türen klingeln und eindeutigen Geräuschen aus geöffneten Fenstern. In den letzten Jahren stieg die Zahl der Etablissements und Prostituierten um 50 Prozent, Gründe dafür sind wahrscheinlich die  zentrale Lage in einem großen Einzugsgebiet, der nahe US-Stützpunkt und die im Vergleich zu Nachbarsstädten fehlenden Repressalien gegenüber der Prostitution. Vor allem um die Mittagszeit geht es wohl hoch her im Städtchen, das sonst mit hübschen Kirchen, einer interessanten Geschichte und einer mittelalterlichen Ringmauer Touristen anlockt. Die Stadtregierung prüft derweil Anträge für Sperrstunden und Verbote in der Nähe von Schulen und Kindergärten und fordert einen Abzug der Prostituierten in größere Städte. Dabei verhalten sich die Professionellen einwandfrei, sagt die ansässige Polizei. Wahrscheinlich gehe es um die Erhaltung der hohen Immobilienpreise und dass sich der Name „Puffstadt Nummer eins“ nicht besonders gut auf das Image von Amberg auswirkt.

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