Berliner Sexshops im Test: Private Center Süd

Als Erstes in dieser neuen Serie nehmen wir uns das PRIVATE CENTER SÜD am Britzer Damm, Ecke Gradestraße vor. Direkt auf der Ecke, in einem ehemaligen Supermarkt, residiert nunmehr seit einigen Jahren das Private Center Süd. Der Name kommt nicht etwa von privat, sondern er repräsentiert die Filmcompany PRIVAT, die für sehr gute, aufwändige und hochwertige Pornoproduktionen steht. Genauso hochwertig ist auch der Shop in Berlin. Über drei Etagen, Keller, Erdgeschoss und 1.Obergeschoss, lädt das Center zum shoppen ein. Aber das ist nicht alles. Das Private Center Süd ist auch eine gute Kombination zwischen einer „normalen Videothek“ und einem Sexshop.

Private Center: Hell und modern gestaltet

„Vorne Hui, hinten Pfui!“ würden böse Zungen behaupten, aber ein Sexshop muss nicht Pfui sein. Wie so etwas geht, zeigt das Private Center Süd. Den Kunden erwartet ein breites Sortiment an Waren. Ob Dessous für sie und ihn, Dildos oder anderes Spielzeug, ebenso gut für sie und ihn sortiert, Magazine in breiter Auswahl und DVDs, ordentlich nach Labels sortiert, verteilt über eine ganze Etage lassen keine Wünsche offen. Das gilt auch für die Videothek im Eingang, welche stets die neuesten Filme aus dem „normalen“ Genre bereithält.

Das Private Center Süd ist hell und modern gestaltet und als Kunde hat man eine gute Übersicht. Auch die im Erdgeschoss befindlichen Videokabinen sind übersichtlich und vor allem sauber! Geldwechselautomaten gestatten absolute Diskretion.

Kann man das Private Center Süd als frauenfreundlich einordnen? Dazu muss man zuerst einmal frauenfreundlich definieren. Gibt es freundliches, kompetentes und diskretes Personal mit Überblick und auch genügend Waren wie gute Spielzeuge speziell für Frauen? Diese Frage kann man hier mit einem klaren „Ja!“ beantworten. Also auch Frauen sind im Private Center Süd gut aufgehoben.

Auch ein Pornokino drin

Im Keller befindet sich ein Pornokino; intim, sauber, dunkel. Das Kino verfügt über drei Großleinwände in drei verschiedenen Kinoräumen, in denen unterschiedliche Genres gezeigt werden. Ob transsexuelle Filme, Homo- oder Heterofilme, dieses Kino lädt durch seine Vielfalt zum cruising ein. Einen Kaffee- und Getränkeautomat gibt es auch. Kleinere Kabinen, ähnlich einer Videokabine, sind für die etwas schüchternen Kinogänger gedacht. Zwei große Podeste mit Auslegeware bezogen laden ein, sich gehen zu lassen und vielleicht mehr zu unternehmen als in normalen Kinos üblich.
Als wir das Kino besuchten, waren einige Männer da, die dabei waren, sich Appetit zu holen und sogar zwei Paare, die sich untereinander auf ihre Art amüsierten.
Das Kino kostet 10.- Euro Eintritt und kann durch einen Automaten bezahlt werden, so dass immer wieder die Diskretion gewahrt bleibt. Mittwochs und sonntags sind Kinotage und da gibt es einen Rabatt, so dass der Eintritt nur 7,- Euro kostet.

Fazit

Alles in Allem hat uns das Private Center Süd sehr gut gefallen und wir können es mit ruhigem Gewissen empfehlen. Wir wünschen Euch jetzt schon viel Spaß bei der nächsten Shoppingtour und natürlich ist auch ein anschließender Kinobesuch absolut zu empfehlen!

Text aus der BIZ 01/2011

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