Möchtegern Bar: Die frivole Comunity

Möchtegern BarMit sexueller Anspielung versehene Mehrdeutigkeit… So wird Frivolität definiert und unter diesem Gesichtspunkt sollte wohl auch ein Besuch in der Möchtegern Bar geplant und durchgeführt werden. Nicht umsonst nennt sich die Möchtegern „Die frivole Bar mitten in Berlin“ und meint das auch so! Weiterlesen

KW Eulenspiegel: Die kreative Werkstatt zur individuellen Selbstentfaltung

Foto_KW Eulenspiegel_07__MG_3376„Unsere Werkstatt sehen wir als Treffpunkt für Menschen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen wollen“ – Diese Aussage findet der Betrachter auf der Homepage des Swingerclubs im Hamburger „Harburg“ und das bildete dann auch die Grundlage, um vor einigen Jahren aus einer Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Es entstand ein Ort unter der Prämisse, dass offene, tolerante Menschen in stilvollen, außergewöhnlichen und doch gemütlichen Ambiente zusammen feiern und Spaß haben können ohne ihre unterschiedlichen Neigungen und Vorlieben verstecken zu müssen.

Außerdem sollte ausreichend Platz zum Arbeiten und Leben geschaffen werden. Nach langer Suche wurden dann im Jahr 2006 in Harburg geeignete Räumlichkeiten gefunden, um diese ungewöhnliche Kombination aus Partylocation, Werkstatt und Zuhause zu realisieren. In liebevoller Handarbeit wurde die ehemalige Galerie peu à peu nach den eigenen Vorstellungen gestaltet.

Der Verein Harburger Nachteulen e.V.

Foto_KW Eulenspiegel_03__MG_3329Um der deutschen Bürokratie gerecht zu werden und regelmäßig Partys veranstalten zu können, wurde der Verein „Harburger Nachteulen e.V.“ gegründet. Von Anfang an spielte bei dem Betrieb eine Rolle, dass das KW Eulenspiegel nicht wie herkömmliche Swingerclubs aus rein kommerziellen Gründen betrieben werden sollte. Da die Vereinspreise stets sehr moderat gehalten und nicht hunderte von Gästen Zutritt zu den Räumlichkeiten erhalten, fehlt es immer wieder an den notwendigen Finanzen um geplante Wunschprojekte verwirklichen zu können. Da allerdings langfristig auch weiterhin die Vereinsbeiträge dazu beitragen sollen entsprechende finanzielle Mittel zu mobilisieren und damit Projekte zu verwirklichen, raten die Betreiber jedem Interessenten Vereinsmitglied zu werden. Mitglieder profitieren davon, dass sie zusätzlich diverse Vergünstigungen beim Einlass erhalten, nur Mitglieder an reinen Vereinsabenden partizipieren können und Mitwirkende vorab die neuesten Informationen per Email erhalten. Bei Veranstaltungen, die stark limitiert sind, haben gemeldete Mitglieder den Einlass-Vorrang.

Wer trifft sich im KW Eulenspiegel?

Die „Kreativwerkstatt Eulenspiegel“ ist ein Pool von Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Menschen, die anderen mit ihrem Können zur Seite stehen, wenn diese ihr Umfeld trotz schmalem Geldbeutel verändern möchten. Hier wird alles geboten, ob Handwerk, Ideen oder Hilfe zur Selbsthilfe. Mit dieser Hilfe und Unterstützung wurden bereits diverse Räume umgestaltet und renoviert. Daher ist eine sehr individuell eingerichtete, erotische Begegnungsstätte entstanden. Motivierte Mitarbeit und erotische Lust stehen im KW Eulenspiegel sehr eng nebeneinander. Nicht nur für die Vereins-Mitglieder und Gäste wurde die ehemalige Galerie entdeckt, sondern jeder kann den entstandenen Partyraum für Familienfeiern oder ein rauschendes Betriebsfest für bis zu 99 Personen zum Feiern anmieten.

Die vielen verschiedenen Räumlichkeiten

Foto_KW Eulenspiegel_01__MG_3210Das KW Eulespiegel besteht aus zwei (und einhalb) Etagen. Im Untergeschoss spielt sich die allgemeine Kommunikation ab, mit diversen Sitzmöglichkeiten und dem Tresenbereich. Das Obergeschoss ist mit vielen Räumen, Ecken und Winkeln versehen, wo Umhertreibende eine ganze Menge entdecken und ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Hier gibt es Nassbereiche, viele Liegeflächen, BDSM-Möbel, Spaß-Extras und natürlich Liebeshöhlen. Die „einhalbste“-Etage erreicht man über kleine Treppen, die auf eine Galerie führen, die im Obergeschoss erbaut wurde. Da das Eulenspiegel seit 2011 rauchfrei ist, wurde zu diesem Zweck draußen ein Pavillon errichtet, in dem allerlei Spielgeräte, eine Bar und diverse Möglichkeiten zum „Abhängen“ Kurzweil bereiten.

Das kleine, aber feine Betreiber-Team, sorgt stets für eine sehr persönliche, vertraute und familiäre Atmosphäre. Insbesondere Einsteiger sollten im Eulenspiegel passend auf die Welt des Swingens eingestellt werden können. Das Eulenspiegel ist ein Ort, an dem Wünsche persönlich gehört und nach bester Machbarkeit auch umgesetzt werden. Wer die Einrichtung besuchen möchte, sollte sich stets zuvor über das aktuelle Programm informieren, welches zum einen sehr abwechslungsreich ist, aber zum anderen auch aus geschlossenen Gruppen besteht zu denen nicht jeder Zutritt erhält.

Quick Check:

Umkleide:
Vorhanden, keine Spinde

Duschen:
Vorhanden

Tanzfläche:
Es besteht die Möglichkeit

Sauberkeit:
Hohes Niveau

Erreichbarkeit:
Mit allen Verkehrsmitteln, Parkplätze auf einem Nachbargrundstück, ansonsten Wohngebiet

Speise & Getränke:
Oft im Preis enthalten

Extras:
Es entsteht ein Außenbereich, selbst entworfene und gebaute Spiel und Spaßmöbel

Info:
Kreativwerkstatt Eulenspiegel, Bunatwiete 12,
21073 Hamburg
www.kweulenspiegel.de

Text und Bilder aus der DD 01/14

Club Lillith – Ungezwungen mit Niveau

Es ist kein leichtes Vorhaben, im Umfeld der großen deutschen Metropolen als Swinger Club zu bestehen. Die Konkurrenz ist groß, das Publikum gesättigt mit Events und Locations. Gewagt hat diesen Schritt dennoch das Team vom Club Lillith im Münchner Westen. Nach dem Motto „Swingen Deluxe“ wurden hier vorhandene Räumlichkeiten aufwendig renoviert und mit viel Liebe zum Detail neu eingerichtet.

Club Lillith BarPlatz genug für das niveauvolle Treffen…

Auf 340 Quadratmetern gesamt, in den geschmackvoll gestalteten Räumen ist nun genügend Platz für das Zusammentreffen niveauvoller Paare, Solodamen und -herren. Gemeinsam kann man hier seiner Lust und Leidenschaft Ausdruck verleihen und so einen unvergesslichen erotischen Abend verleben.

5-Motto-Zimmer

Ausgehend von einem Kennenlernen an der einladenden Bar, mit exklusiven Getränken und Knabbereien, bieten die fünf Motto-Zimmer mit individuellen Licht-Elementen, passend für jede Stimmung, den idealen Rückzugsort für fantasievolle Berührungen auf zahlreichen Spielwiesen. Für eine kleine Pause eignet sich besonders die großzügige, in weiß/rot gestaltete Lounge mit Kamin und bequemen Sitzmöglichkeiten. Für weitere prickelnde Stunden locken im Club Lillith schließlich die beheizte, in blau ausgeleuchtete Eisgrotte oder der Besuch im SM/BDSM-Zimmer, mit seiner edlen Ausstattung. Am Andreaskreuz, auf dem Strafbock oder im Käfig etc. können Szene-Kenner oder Neulinge auch ihre ausgefallenen Fetisch-Fantasien Wirklichkeit werden lassen. Damit eine private Session auch wirklich zum diskreten und individuellem Erlebnis wird, lassen sich die Räume für mehr Ruhe abschließen. Kurzum, purer Erotik, auch mit spontanen Zufallsbekanntschaften, steht damit nichts im Wege. Stärken kann man sich anschließend im Essbereich dank einer großen Auswahl an Speisen am abwechslungsreichen Buffet.

Sogar eine Tropenregendusche findet man im Club Lillith…

Sogar Neulinge fühlen sich im Club Lillith sofort wohl, denn gerne zeigt das junge Team den Club und hat ein offenes Ohr für Fragen.
Club Lillith EisgrotteZur edlen Ausstattung des Lillith zählen außerdem eine große Tropenregendusche für ein angenehmes Tropenfeeling und ein großer Umkleideraum mit abschließbaren Schränken und Schminktisch für die Damen. Höchste Priorität legt das Betreiberteam auf die Hygienestandards, so dass Handdesinfektionsspender vor oder in den Zimmern vorhanden sind und Kunstledermatten nach DIN Norm (abwasch-, abwisch- und desinfizierbar), die Spielbereiche abdecken. Die zahlreichen Handtücher sind stets perfekt gereinigt. Kondome sind selbstverständlich genauso vorhanden.

Dress to impress

Erreichbar ist das Lillith über die A99 Ausfahrt Lochhausen, Parkplätze stehen ausreichend bereit. Die nächste S-Bahn Station ist Puchheim. Der Anschluss ins Zentrum ist hervorragend. Besonderen Wert sollten die Gäste des Lillith auf ihre Garderobe legen. Unter dem Motto „Dress to impress“, gilt für die Damen: sexy Dessous, Lack, Leder, Latex, Mieder, Korsagen, Abendkleider, Halsbänder, Strapse, Halterlose Strümpfe, Röcke, Kleidchen, Stiefel oder High Heels. Und für die Herren der Schöpfung: enganliegende Shorts oder Pants aus Materialien wie Leder, Lack, Seide etc. Lange Hosen (keine Streetwear) mit freiem Oberkörper, Anzüge (mit oder ohne Sakko), Netzoberteile, Lederhosen, Schottenröcke werden außerdem gerne gesehen. Hier sollen folglich alle Sinne befriedigt werden. Handtuchträger sind unerwünscht!
Club Lillith pinup girl boschi

Zahlreiche Veranstaltungen

Was die Auswahl der Veranstaltungen angeht, lässt das Lillith ebenfalls keine Wünsche offen. Von der „Open House“ Party, über „Lillith’s Freutag“ mit entspanntem Sex & Relax, bis zur „Young & Wild“ Feier reicht die Palette. Das Zusammenfinden von Gleichgesinnten wird beispielsweise auch bei der Reihe „Paare und Bi-Ladies only“ groß geschrieben. Bei so viel Abwechslung lohnt sich stets ein Blick auf die Homepage, um über die neusten Ereignisse informiert zu sein oder Tipps für eine Übernachtung in der Umgebung zu erhalten. Das junge Team des Lillith freut sich schließlich darauf, Gäste von überall her zu begrüßen.

 

Club Lillith
Benzstr. 10
82178 Puchheim
Tel.:  089 81890764
E-Mail:  info@lillith-club.de
Website:  www.lillith-club.de

Text und Bilder aus der DD 05/14

Club X, die diskrete Swingeradresse in Pankow

Club X,Rotes ZimmerDer Club X ist neu und einzigartig in Berlin und sowas hat die Stadt gebraucht.  Das X im Namen steht für die Vielseitigkeit im Club. Denn was der Club X wirklich ist, kann man nicht sagen. Er ist kein klassischer Swingerclub mit riesiger Spielwiese, sondern ehr eine frivole Bar, in der sich freizügige Paare und nette Männer nicht nur zum Smalltalk treffen, sondern auch sexuell aktiv werden können.

Club X in Pankow

Die Location in Pankow, gelegen zwischen einer Kleingartenanlage und einem Gewerbegebiet an der Prenzlauer Allee, hat eine wechselvolle Geschichte. Lange Zeit stand die kleine Stadtvilla aus dem letzten Jahrhundert leer bis dort vor wenigen Jahren ein Bordell eröffnet wurde. Im letzten Jahr übernahmen die neuen Eigentümer ‚den Puff‘  und krempelten das ganze Haus inklusive Grundstück um. Viele Bausünden aus den letzten Jahren waren zu beseitigen, marode Wände und Treppen zu erneuern und auch die Sanitäreinrichtung wollte ausgetauscht sein.

Ein frivoler Treffpunkt für Paare

Entstanden ist ein kleines Juwel am Rande der Stadt, das sowohl mit dem Auto, als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln  gut zu erreichen ist. Ein frivoler Treffpunkt für Paare soll es werden, eine Location für freizügige Partys und intime Events. Und im Obergeschoß gibt es dann noch Zimmer, die an Tagen, wo keine Partys stattfinden, gern als Stundenzimmer angemietet werden können.  Bei den Partys dienen sie als Rückzugsmöglichkeit für  sexuell erregte Kleingruppen, die ihren Neigungen frönen wollen.
Club X, Bar gross, Damen an der Bar, Huren, Prostituierte, SwingerclubIm Keller wird derzeit noch an einer kleinen Wellness Oase gebaut. Ein Whirlpool soll für Entspannung sorgen, eine kleine Infrarotsauna heizt vorher oder nachher richtig auf und auf einer Spielwiese kann man(n) Spaß haben oder sich ausruhen.  Auch der Wellnessbereich ist separat anmietbar, so wie der gesamte Club übrigens.

großzügiger Außenbereich

Zum Club X gehört auch noch ein großzügiger Außenbereich, der derzeit noch einem ungeschliffenen Rohdiamanten gleicht. Viel Platz für wilde Spiele und für die notwendige Diskretion sorgt ein Sichtschutz. Geplant ist neben einer Outdoor-Spielwiese und einem Relaxbereich auch ein Outdoor-Whirlpool, der im Winter beheizbar ist.
Wer Partys in einem intimen Rahmen veranstalten will, findet hier die perfekte Location.  Und wer als Soloherr oder Paar gern mal einen frivolen Abend erleben will, findet hier bestimmt auch das Richtige. Denn mindestens einmal die Woche veranstalten die Besitzer eine eigene Party unter verschiedenen Mottos. Von der ungezwungenen Swingerparty, bei der Soloherren nur in begrenzter Anzahl  eingelassen werden, bis hin zur Strippokernacht, wo eine Voranmeldung wichtig ist.
Der Club X liegt sehr verkehrsgünstig an der Prenzlauer Promenade (Richtung Autobahn). Parkplätze gibt es hier immer ausreichend, aber auch wer lieber Bus und Bahn fahren will, fährt bis zum Steinberg und läuft die restlichen Meter.

Club X
Treskowstraße 12
13089 Berlin-Pankow-Heinersdorf

Text & Bilder aus der BIZ 05/2010

Beverly: Deutschlands Erotik-Disco No. 1?

Foto_Beverly_03_DSC_6161In dem privat geführten Club gilt die Regel „nichts muss, aber alles kann sein“. Diesem Motto folgen regelmäßig die Gäste, welche oft von weit her anreisen, um ihren erotischen Neigungen freien Lauf zu lassen.  An allen Wochentagen ist das Beverly geöffnet und bietet nahezu jeder Neigung und Vorliebe etwas. Egal ob Veranstaltungen zum Thema Lack und Leder, Intimschmuck-Parties, FKK, Bi, Fetisch-SM oder und auch Gangbang-Events sind in dem umfangreichen Partykalender vertreten.

Ein abwechslungsreiches Wochen- und Party-Programm

Zu einigen der zahlreichen Veranstaltungen, die an jedem Wochentag angeboten werden, zählt die „FKK-Swinger-Party“, die jeden Montag zum nackten und frivolen Umhertreiben einlädt. Dabei ist der Name Programm, hier muss man immer und überall nackt sein. Auffällig ist das große Angebot an allem was bizarr ist. SM-Fetisch-Parties, Lack, Leder und Latex oder „Heels Ladies“ haben jeder Leidenschaft abwechslungsreich etwas zu bieten und liegen damit voll im Trend. Speziell zu SM- Abenden gibt es SM-Play, Show und geführte Sessions. Mit diesen Interaktionen nimmt die Erotikdiscothek eine führende Rolle im Swinger-Segment ein. Die Super-Orgie mit Live DJ Sven Love ist die hemmungslose Party für Paare und Singles. Das ist die Orgie am Mittwoch, bei der kein einschränkendes Motto bekannt gegeben wird. Hier darf man sich zügellos treiben lassen.

Innenansichten des Beverly

Foto_Beverly_05_IMG_1519So bunt auch das Programm des Beverly ist, so bunt ist auch sein Publikum. Somit kann man das Beverly zwar mit Worten und Bildern beschreiben, aber dies ersetzt natürlich nicht das persönliche Erleben. Aus diesem Grund bieten die Betreiber ihren neuen Gästen Rabatt-Gutscheine über die eigene Internetseite an, mit denen man einen kostenreduzierten Erstbesuch planen kann. Das Herzstück der Einrichtung ist die große Erotikdiscothek. Diese überzeugt mit einem top Sound, bunten Musikmix, großer Bar und bietet damit alles, was man aus einer „normalen“ Discothek so kennt. Hier kann man sich dann ungeniert im frivolen Outfit präsentieren, abtanzen und unverbindlich erste Kontakte knüpfen. Nicht selten entwickeln sich in der Discothek, die bei den großen Parties am Wochenende und bei Sonderevents geöffnet ist, zu später Stunde auch regelrechte Orgien.

Foto_Beverly_08_IMG_1607Die Erotik-Disco ist auch Schauplatz von Erotik-Events und Showprogrammen. Lustvoll geht es dann in den Beverly-Erotikbereichen zu, die sich auf zwei Etagen erstrecken. Für lustvolle Spiele aller Art sind dort unter anderem mehrere große Spielwiesen, verwinkelte Nischen, ein französisches Dorf, Partnertausch-Bereiche und ein Sexos (Blasbox) eingerichtet. Freitags und samstags sind die oberen Etagen für Paare und Ladies reserviert.
Für Freunde der härteren erotischen Gangarten bietet das Beverly in fünf komplett eingerichteten SM-Studios entsprechende SM-Fetisch-Bizarr-Bereiche. Spielzeuge und Gerätschaften sind dort vorhanden. Ergänzt wird das gesamte Angebot durch die Beverly-Kontakt-Bar (kleine Discothek). Im neu gestalteten Bistro erwartet Hungrige bei allen Parties eine Spezialitäten-Buffet: Kalte und warme Speisen in großer Auswahl zubereitet vom Küchenchef.

Autor: Bizarre Medien

SpürBar – Wir wollten es anders haben…

Die Leute kommen zu uns, weil wir es auch anders machen

Ein halbes Jahr ist dieser Swingerclub erst offen, genießt aber inzwischen einen Ruf, der weit über Berlin hinaus bekannt ist. Glücklicherweise ist der Ruf positiv, so dass die SpürBar – so der Name des am 29.6.2012 eröffneten Clubs in Berlin-Prenzlauer Berg – auf dem besten Wege ist, einer der bekanntesten und beliebtesten Swinger-Locations der Hauptstadt zu werden…

SpürBar

                                 SpürBar

Doch wie ist solch ein Renommee nach so einer kurzen Daseins-Zeit überhaupt erklärbar? Welche Geheimnisse und Formeln werden hier angewendet und verfolgt, die man nicht verraten darf? Wenn wir ehrlich sein sollen, dann sind es höchstens „offene Geheimnisse“, die jedem Betreiber und Gast bekannt sind, und dennoch so wenig berücksichtigt werden. In der SpürBar sind diese offenen Geheimnisse – im Gegensatz zu vielen anderen Locations – kein leeres Gerede und das macht wohl den großen Unterschied aus.

Fangen wir mit den Betreibern an: Bea und Stefan sind selbst seit über fünf Jahren aktive Swinger aus Leidenschaft und haben bei all dem erlebten Spaß stets auch ein Auge auf das Drumherum gehabt. Das führte dazu, dass „wir es anders wollten“, erklärt Stefan den Weg zum eigenen Club. Dies blieb nicht unentdeckt. In ihrem Stammclub hatten sie dann die Idee selbst Parties zu organisieren und dank einer schnellen Einigung mit dem befreundeten Betreiber stand der Montag als Veranstaltungstag fest. Da der Club an diesem Tag eigentlich geschlossen war, durften Bea und Stefan sich an den Montagen an „Herrenüberschuss-Parties“ versuchen. Der erste Versuch gelang. Auch der zweite und dritte… Die beiden aktiven Swinger bewiesen damit auch ein Händchen für das Management und um das Ganze abzukürzen, sei nur so viel gesagt, dass aus anfangs Montags stattfindenden Parties es mit der Zeit Parties an allen Montagen, jeweils zwei Donnerstagen und zwei Freitagen im Monat wurden… Die Freunde und Besucher waren begeistert und nach einem halben Jahr war die Frage nach dem eigenen Club nicht mehr weit entfernt.

Das Geheimnis schon damals waren feste Regeln, und was noch viel wichtiger ist, die Einhaltung dieser! Als der Kauf der eigenen Immobilie besiegelt war – übrigens entschieden sich Bea & Stefan für ihre jetzige Location vor allem deshalb, weil diese von der Stadt Berlin mit einer offiziellen Genehmigung für einen Swingerclub-Betrieb ausgestattet wurde – wurden die Regeln kurzerhand mit übernommen und leisten seitdem gute Dienste.

Dark Room

                             Dark Room

„Bei uns findet kein AO statt. Die Krankheiten können Liebhaber und Befürworter dieser Aktivität woanders verteilen.“ sagt Stefan. „Das Benehmen der Gäste ist entscheidend für deren Verbleib bei uns“, ergänzt Bea. Die Neu-Betreiber scheuen sich nicht, Gäste ohne Manieren vor die Tür zu setzen. Es gibt eine Kleiderordnung, die zwar ungewöhnlich ist, aber bei den Gästen und Besuchern sehr gut ankommt: Ein Handtuch ist hier kein Kleidungsstück! Wer sich ohne ungebundenes Handtuch „zu nackig“ fühlt, und an der Theke selbst nicht nackig sitzen will – was erlaubt ist – kann in der SpürBar eine Pants für 3 Euro erwerben und diese nach getanem Dienst einfach in den Mülleimer am Ausgang werfen oder behalten. Diese „Handtuch“-Regel gilt natürlich sowohl für Frauen wie auch für Männer.
„Wir achten auf den Alkoholkonsum, bevor jemand betrunken ist.“, verrät Stefan. Also auch wenn alle Getränke im Eintrittspreis inbegriffen sind, kann und wird sich hier kein Gast betrinken. Zu den Getränken sei auch noch anzumerken, dass in der SpürBar nur Original-Sorten angeboten werden, sprich man findet hier keinen Whiskey aus dem Aldi-Sortiment.
Eine der wichtigsten Regeln besagt, dass die anwesenden Frauen wie Ladies zu behandeln sind. Wer sich nicht daran hält, wird höflich, aber bestimmt verwarnt und bei ausbleibendem Lern-Erfolg hinausgebeten. „Die Menschen sind hier, weil sie Spaß am Thema haben. Dazu gehört unabdingbar der gegenseitige Respekt “, erklärt Bea. Wenn am Séparée das Schild „Zutritt verboten“ hängt, so wird dies auch eingehalten. Auch dies ist ein Ausdruck vom gegenseitigen Respekt. Damit aber der Raum nicht als Stundenhotel missbraucht wird, ist er am Montag, dem Herrenüberschuss-Tag, geschlossen. Auch eine Regel!
„Und das wichtigste für mich: wir lügen nicht! Wenn um 3 Uhr morgens „nur“ noch drei Pärchen an der Theke sitzen, einen Absacker genießen und das Telefon klingelt oder an der Tür ein Mann um Einlass bittet, so sage ich ihm, dass er gerne reinkommen mag, aber nicht mehr viel Action zu erwarten hat. Es ist mir lieber, wir verzichten an diesem Abend bzw. in dieser Nacht auf sein Eintrittsgeld, er dafür aber nicht enttäuscht nach Hause geht, weil er nicht nur nichts erlebt hat, sondern zudem noch viel Geld losgeworden ist“, erzählt uns Stefan. Ganz nach dem Motto „Fairness wird belohnt“ gehen die Beiden damit um und der Erfolg gibt ihnen recht. Solche „abgewiesenen“ Männer kehren in der Regel schon bald in die SpürBar zurück; diesmal allerdings zu humaneren Zeiten.

Das sind nur einige der Regeln, die an sich nicht unbekannt sind in der Swinger-Branche. Doch die Einhaltung dieser garantiert erst eine stetig wachsende Stammkundschaft, wie dies die SpürBar zu verzeichnen hat. Schon bei der Eröffnung waren 86 Besucher anwesend. Auf den 250 Quadratmetern (4 Spielwiesen + Dusche + Sauna + Massageraum) passen zwar locker 70 Gäste rein, doch bei 50 Menschen fühlt man sich hier am wohlsten…
Das spricht sich immer mehr herum und das wirkt sich nicht nur auf die Quantität der Gäste und Besucher aus, sondern auch auf deren Qualität. „Wir haben viele junge und attraktive Gäste bei uns.
Ansonsten kann man nur sagen, dass mit der SpürBar eine wirklich schöner und sauberer Swingerlub in Berlin entstanden ist, der den zum größten Teil aktiven Swingern neue Möglichkeiten bietet.
Wer sich selbst davon überzeugen will, sollte die SpürBar zu einem der zahlreichen Events aufsuchen; z.B. Erotik für die Sinne mit Sushi und Coctails klingt doch ganz gut, oder?

SpürBar
Immanuelkirchstr. 18
10405 Berlin