Cobra

Frederick Forsyth: Cobra

                    Cobra

Frederick Forsyth „Cobra“
Verlag: C.Bertelsmann / 2010

S. 31

„Dazu kommt, dass die Gewinne aus dem Kokaingeschäft, wenn sie gewaschen sind, zur Finanzierung anderer Kriminalitätsformen verwendet werden, besonders für den Handel mit Waffen (die auch an kriminelle Organisationen geliefert werden) und Menschen, vor allem mit illegalen Einwanderern und entführten Frauen, die als Sexsklavinnen verkauft werden.“

S. 63

„Vieleicht hätte er sein ganzes Arbeitsleben als Pflichtverteidiger für Arme verbracht, aber als er gerade vierzig war, wurde seine halbwüchsige Tochter entführt, zur Prostitution gezwungen und von ihrem Gangsterzuhälter sadistisch ermordet.“

S. 262

„Nelson Bianco kam zu ihm auf die Brücke. Der Playboy trug ein geblümtes Hawaiihemd zu ausgebeulten Shorts und war barfuß. […] Gegen seine Gewohnheit, und nur wegen der Ladung aus Kolumbien, waren diesmal nicht fünf oder sechs hochkarätige Callgirls an Bord.“

S. 346

„»In dieser Stadt gibt es einen bestimmten Senator«, murmelte er stattdessen, »der ein sehr diskretes Freudenhaus zu besuchen pflegt.«
Der Redakteur hatte eine Gegengabe erhofft, aber das hier war lächerlich.
»Ein Senator hat etwas mit Mädchen«, schnaubte er. »Genauso gut könnten Sie mir erzählen, dass die Sonne im Osten aufgeht.«
»Wer hat etwas von Mädchen gesagt?«, fragte Dos Rios.
Der Redakteur verzog beifällig die Nase. Jetzt witterte er doch noch etwas Gutes.“

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