Das Böse in uns

Das Böse in uns

Das Böse in uns

Cody Mcfadyen „Das Böse in uns“
Verlag: Bastei Lübbe / 2010 / eBook
S. 107 (von 468)
„Vater Yates war damals Mitte fünfzig, doch er war ziemlich cool. Er war ein Mann, der jedem eine Chance gab – ehemaligen Nutten genauso wie Drogensüchtigen auf Entzug.“

S. 109 (von 468)
„»Manchmal, Vater, will ich einfach nur ficken, wissen Sie? Nicht Liebe oder Zärtlichkeit oder irgendwas in dieser Art. Ich will einen Schwanz im Mund und in meiner Fotze, am besten, nachdem ich mir so viel Koks reingezogen und so viel Alkohol gesoffen habe, wie ich in die Fingen kriegen kann. […]
So war es schon immer, Vater. Die Leute denken, Frauen wie ich wären Opfer, und manche sind es wahrscheinlich auch. Aber ich nicht. Ich konnte nie genug davon kriegen. Nie. Je dreckiger, desto lieber. Spuck mich an, piss mir ins Gesicht, mach mich zu einer Hure… es törnt mich nur noch mehr an und macht meinen Orgasmus noch geiler. Ich will es tagelang, wochenlang. Ich will gevögelt werden, bis mir der Schädel platzt.«“

S. 189 (von 468)
„»Ich habe zweimal versucht, mich umzubringen. Einmal mit Tabletten, das zweite Mal mit Rasierklingen. Ich wurde wegen Dienstunfähigkeit entlassen. Mein Mann ließ mich sitzen. ich wollte einen dritten Selbstmordversuch unternehmen, dann aber dämmerte mir die Wahrheit. Der Tod war zu gut für mich. Ich musste leiden.« Sie spricht immer noch in diesem lakonischen Tonfall. »Also ging ich nach L.A. und wurde Nutte.«“

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