Das fünfte Zeichen

Das fünfte Zeichen

Das fünfte Zeichen

Jo Nesbø „Das fünfte Zeichen“
Verlag: ullstein / 2009
S. 241
„Doch er ging respektvoll mit ihr um, fast wie mit einer ebenbürtigen Person. Dabei hatte er genug Geld, um sie wie eine der Prostituierten auf der Perlova zu behandeln.“

S. 246 f.
„Kurz bevor sie ihm begegnet war, hatte sich ein amerikanischer Geschäftsmann bei einem Besuch in Prag in sie verliebt. Sie war ihm von seinem Prager Geschäftspartner, einer Arzneimittelfirma, als Geschenk gekauft worden. Er war ein süßer, unschuldiger, etwas dicklicher Mann, und er wollte ihr alle Wünsche erfüllen, wenn sie nur mit ihm nach Los Angeles käme. Natürlich hatte sie ja gesagt. Doch als sie es Tomas erzählte, ihrem Zuhälter und Halbbruder, war der sofort zu dem Amerikaner ins Zimmer gestiefelt und hatte ihn mit einem Messer bedroht. Der Amerikaner war am nächsten Tag abgereist, und sie hatte ihn nie wiedergesehen.“

S. 366
„[…] Sie war sechsundzwanzig Jahre jünger als ich, hatte mehr Stil, als ich jemals haben werde, und – das Wichtigste – sie brauchte mich nicht. Sie hätte problemlos weiter in ihrem Beruf arbeiten können, von dem ich angeblich nichts weiß. Deutsche Geschäftsmänner auszupeitschen und es ihnen mit dem Mund zu machen.«“

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