Der Fledermausmann

Der Fledermausmann

Der Fledermausmann

Jo Nesbø „Der Fledermausmann“
Verlag: ullstein / 2008
S. 12
„Den Rest der Strecke redete Andrew. Er fuhr Harry nach King’s Cross und erklärte ihm alles: Dieses Viertel war die Heimat von Sydneys Prostituierten und das Zentrum für Drogenhandel und andere lichtscheue Aktivitäten der Stadt. Jeder zweite öffentliche Skandal schien Verbindungen zu dem einen oder anderen Hotel oder einer Stripbar dieses Quadratkilometers zu haben.“

S. 135
„Er sieht auf jeden Fall wie ein Zuhälter aus, dachte Harry.
»Harry, ich muss dir Teddy Mongabi vorstellen, Sydneys übelsten Zuhälter. Er macht das schon zwanzig Jahre und steht noch immer zusammen mit seinen Mädchen draußen auf der Straße. Wirst du nicht langsam alt dafür, Teddy?«
Teddy breitete die Arme aus und grinste.
»Es gefällt mir hier draußen, Tuka. Weißt du, hier passiert etwas. Wenn du dich in ein Büro hockst, dauert es nicht lange und du hast die Übersicht und Kontrolle verloren. Und weißt du, Kontrolle ist das A und O in dieser Branche. Überblick zu haben über die Mädchen und die Kunden. Die Menschen sind wie Hunde, weißt du. Ein Hund, den du nicht unter Kontrolle hast, ist ein unglücklicher Hund. Und unglückliche Hunde beißen.«“

S. 143
»Vielleicht braucht er nicht zu zahlen, um zu bekommen, was er will«, sagte Harry.
Sandra lachte kurz. »Der Bedarf nach Sex ist die eine Sache, die andere ist, sich Sex zu kaufen. Für viele ist das wie ein Kick. Es gibt einiges, was wir für euch tun können, was ihr zu Hause nicht bekommt. Das können Sie mir glauben.«“

Schreibe einen Kommentar