Der Frauenhändler

Der Frauenhändler

Der Frauenhändler

Giorgio Faletti „Der Frauenhändler“
Verlag: Goldmann / 2012 / eBook

S. 15 (von 357)

„»Die da?«
»Ja. Was für ein Prachtweib.« […]
»Was ist sie dir wert?«
»Hunderttausend (italienische Lire, Anm.), wenn sie es macht.« […]
Ich lasse ihn stehen. Jetzt darf er einmal die Rolle des Zuschauers übernehmen. Ich überquere die Straße und nähere mich der Frau. […]
»Möchtest du hundertfünfzig in ein paar Stunden verdienen?«
Sie begreift sofort. Ich mache mich auf eine Ohrfeige gefasst, aber sie bleibt aus. Das ist interessant. Vielleicht ist ihr eine gewisse Art von Anträgen nicht fremd. Vielleicht ist sie in einer besonderen Notsituation. […]
Bleibt nur eines zu klären, und das tut sie.
»Mit wem?«“

S. 21 (von 357)

„Es handelt sich lediglich um einen Vertrag, der vorsieht, dass Dinge gegeben und Dinge in Empfang genommen werden. Für manche Menschen ist die Erwartung des Akts wichtiger als der Akt selbst…“

S. 30 (von 357)

„Lorella ist ein schönes Mädchen, das noch nicht lange für mich gearbeitet hatte, als ich herausfand, dass sie drogenabhängig ist. Die Leute, die mich anrufen, können für ihr Geld, das sie zahlen, einen gewissen Standard erwarten. Ihnen ein Mädchen zu schicken, das Löcher in den Armen hat oder von Heroin benebelt ist, kann ich mir nicht erlauben.“

usw.

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