Dortmund: Prostituierte Danny K. kämpft erfolgreich für das Recht auf Straßenstrich

Fotolia_bercEine Hure hat in Dortmund die Sperrbezirk-Gesetzgebung von 2011 wieder aufgehoben. Sie klagte, weil sie sich in ihrem Beruf ins Abseits gedrängt fühlte – und gewann. Seit Mai vor zwei Jahren durfte es auch in Dannys Viertel rund um die Ravensberger Straße keine sichtbare Prostitution mehr geben, die sogenannten „Verrichtungsboxen“ wurden abgebaut. Danny, die ihren Beruf ernst nimmt, fühlte sich kriminalisiert und „ins Abseits“ gedrängt, wortwörtlich. Sie versuchte ihr Glück auf außerstädtischen Parkplätzen und in anderen Städten. Und klagte gegen das ihr widerfahrene Unglück. Nachdem sie in erster Instanz im Sommer 2011 abgewiesen wurde, bekam sie vor dem Verwaltungsgericht nun recht. Zwar dürfe es aufgrund des Kinder- und Jugendschutzes keinen Straßenstrich mehr in der Ravensberger Straße geben, doch das Gericht entschied sich Donnerstag für einen neuen Spezialabschnitt in der Dortmunder Innenstadt für Prostitution, an dem Minderjährige keinen Zutritt haben. Wo, ist noch unklar.

Quelle: Stern.de

Schreibe einen Kommentar