Erotik-Erfolgsautorin E.L. James („Shades of Grey“) ist ein schüchterner Kontrollfreak

Die Erfolgsautorin E.L. James

Die Britin E.L. James hat mit ihrer Roman-Trilogie „Shades of Grey“ unglaubliche Bestseller-Rekorde gebrochen, hält sich jedoch – trotz des pikanten, sexy SM-Inhaltes ihrer Bücher – eher für schüchtern, auf dem Boden geblieben und auf Kontrolle bedacht. „Ich habe einfach eine Geschichte erzählt, die viele Frauen gerne lesen. Der Rest wird von euch ausgelöst, von Journalisten und Bloggern, es ist nur Lärm“, so kommentierte die 43-Jährige (bürgerlich Erika Leonard) in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen den Hype um ihre Literatur und Person. Sie sei eine normale Mutter, die ihre Kinder zuhause auch mal anschreit und sei wie die männliche Hauptperson des Romans, Christian Grey, ein  „Kontrollfreak“, bezeichne sich als nicht selbstsicher, „schüchtern und verschämt“. Ihr Werk sei von der „Twilight“-Saga inspiriert worden, ihr habe jedoch der Sex dort gefehlt. Von dem Erfolg sei James überwältigt, doch wenn sie nach Hause zu ihrem Mann und ihren zwei Söhnen im Teenageralten komme, sei sie ganz die Alte und die Normalität kehre wieder ein, sagte James dem Blatt. Seit längerem wird über eine Verfilmung der Geschichte einer gefährlichen Liebelei zwischen dem Multimillionär Grey und einer jungen Literatur-Studentin spekuliert.

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