Erotik hebt den Umsatz

Und erneut beweist das Thema „Erotik“, dass es ein wahrer Umsatzbringer ist. Diesmal profitiert der US-Buchhandel davon. Dieser wegen des Vormarsches der elektronischen Bücher wiederholt totgesagte erweist sich als widerstandsfähiger als erwartet. Und zu verdanken hat er das dem phänomenalen Erfolg der Ende März erschienenen Erotik-Trilogie „Shades of Grey“ von E.L. James. Mit über 10 Mio. verkauften Exemplaren zählt dieser Erfolg unstrittig zu den Motoren des Aufschwungs und bescherte dem Buchhandel nach sechs Monaten des 1. Halbjahres 2012 6,98 Mrd. Dollar Umsatz. Das sind 0,6% mehr als 2011.
Zum Vergleich: Nach den ersten sechs Monaten beträgt der Umsatzrückstand im deutschen Buchhandel gegenüber dem Vorjahr nach buchreport-Zahlen 2,8%.

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