Hamburg: Feministinnen protestieren oben ohne in der Herbertstraße

Die Aktion von Femen fand in den deutschen Medien starke Beachtung

Die Aktion von Femen fand in den deutschen Medien starke Beachtung

In Sankt Pauli haben zehn Aktivistinnen der ukrainischen Frauengruppe „Femen“ am Freitagabend trotz Eiseskälte halbnackt gegen Prostitution demonstriert. Sie marschierten laut „Hamburger Morgenpost“ mit Slogans auf dem blanken Oberkörper wie „Nicht zu verkaufen“ und „Nicht dein Sexspielzeug“ durch die durch Bordelle berühmt-berüchtigte Herbertstraße im Kiez, auf der normalerweise nur Männer zugelassen sind. Außerdem trugen sie Fackeln in den Händen und Blumen in den Haaren und hatten Poster mit „Die Frau ist keine Ware“ dabei. Initiatorin Irina Khanova sagte zur Idee: „Prostitution tötet die Seele“. „Deutschland ist zum Zuhälter Europas verkommen“, riefen die Frauen, die sowohl legale als auch illegale Prostitution verachten, beim Aufmarsch. Das Ziel der sogenannten „Sextremistinnen“ ist es, das Prostitutionsgesetz zu ändern. Die radikalen Aktivistinnen fordern auch Toleranz gegenüber Homosexuellen und Meinungsfreiheit. Vor kurzem hatte die Gruppe bekanntgegeben, Protest-Trainingslager in Hamburg und Berlin schaffen zu wollen.

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