Kissenger verschickt realistische Küsse

Kissenger ist nicht der erste Versuch Mensch und Maschine sexuell zusammenzubringen. Doch vielleicht schafft es das Gerät und die dazugehörige App es diesmal tatsächlich, zumindest Küsse über Distanz zu versenden… Möglich machen das laut der Webseite des Geräts die „hochpräzise(n) Drucksensoren unter der Silikonlippe“, welche die dynamischen Kräfte, die auf die unterschiedlichen Stellen der Lippe während des Küssens ausgeübt werden, messen. Diese Daten werden zum Handy gesendet. Über eine App bekommt der Partner (oder wer auch immer der Adressat ist) in Echtzeit den Kuss auf seinem Handy: Eine realistische Kusserfahrung entsteht… Aha.

Kissenger versendet Küsse

„Wie bei jeder Kommunikationstechnologie geht es auch bei diesem Projekt um das Sammeln von Daten“, kommentierte der Journalist Rhett Jones auf der Webseite Gizmodo.com. „Forscher werden Statistiken über den Blutdruck und die Herzfrequenz aufzeichnen und in klinischen Tests herausfinden, ob die Anwender auf die gleiche Weise berührt werden wie bei einem echten Kuss. Letztlich hoffen die Entwickler von Kissinger, dass sie den Turing Test bestehen. Werden Probanden den Unterschied zwischen einem menschlichen Kuss und einer Computersimulation bemerken?“

Kissenger, Sex zwischen Mensch und MaschineDas hier abgebildete Gerät wurde von Emma Yann Zhang als Teil ihrer Doktorarbeit entwickelt. Doch auch wenn der Drahtprototyp erfolgreich getestet wurde, ist eine marktfähige Version noch Monate, wenn nicht Jahre entfernt… Aber hey, die Wissenschaft drängt weiter nach vorn!

Quelle & weitere Infos: Venus Adult News

 

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