Markus Heitz: Sanctum

Markus Heitz: Sanctum
Verlag: Knaur / 2010 / eBook
S. 102 (von 505)

Markus Heitz: Sanctum

             Sanctum

„… dann hielt er ihm den Vorhang auf.
Dahinter erwartete ihn eine Welt der Sünde.
Ein Tempel der Sünde inmitten des heiligen Roms.
[…]
Ein leicht bekleidetes Mädchen, dessen Brüste durch ein Nichts von Stoff betont statt verhüllt wurden, nahm ihn bei der Hand und führte ihn mit sanftem Zwang mit sich. Sie hätte seine Tochter sein können.“

S. 104 f. (505)
„Jean trat näher, stellte seine Sachen auf den Boden und sah an ihr vorbei aus dem Fenster. »Zieht Euch an, Madame«, sagte er freundlich. »Ich will keine käufliche Liebe von Euch.«
[…]
Erst jetzt schaute Jean sie richtig an. »Was verschafft mir das Vergnügen, Monsieur, einen Kunden zu haben und nichts tun zu müssen, um mein Geld zu verdienen?«
[…]
»Er…« Sie biss sich auf die Unterlippe, dann schluchzte sie. »Er hat mich geschlagen, mit einem Stock. Er schien sich überhaupt nicht mehr beruhigen zu können! Und dann ist er über mich hergefallen wie … wie ein Tier. Es war furchtbar, Monsieur, und glaubt mir, ich bin einiges von meinen Freiern gewohnt.«

S. 186 (von 505)
„»Nein, niemand spricht darüber. Aber wir haben Erkundigungen über den Mann eingeholt, den Ihr sterben saht. Er war ein Zuhälter und galt als Tyrann, der gerne schlug und quälte. Niemand wird ihn vermissen.«“

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