Schaufenstermord

Schaufenstermord

Schaufenstermord

Kjell Ola Dahl „Schaufenstermord“
Verlag: Bastei Lübbe / 2005
S. 220
„Wieso? Die Sache mit dem Hund würde Arvid Jespersens Motiv nur unterstreichen. Sein Bruder hat immerhin versucht, das Tier umzubringen.
Das meine ich nicht, es war doch ein Schwulenhündchen, oder?
Frank Frolich zog beide Augenbrauen hoch.
Gunnarstranda hob die Armen und suchte nach Worten: Du weißt schon … so eine kleine Ratte mit Pelz, so was halten sich doch nur alte Huren und Schwuchteln, oder?“

S.270
„Hatte er andere Frauen?
Nein. Ganz sicher nicht.
Ging er zu Prostituierten?
Er wäre lieber gestorben, als zu einer Prostituierten zu gehen.“

S.293
„Zweitausend Kronen. Für einen Auftritt von einer Stunde. Sie vollführte mit der Hand eine blasierte Geste und verdrehte leicht die Augen, ehe sie hinzufügte: Wie Sie sehen, brauchte ich das Geld.
Haben Sie sich prostituiert?
Sie seufzte und schüttelte schwer den Kopf, um zu zeigen, wie dumm sie die Frage fand. Nein, sagte sie. Ich habe mich noch nie prostituiert. Und es würde mir auch nie einfallen.
Striptease?
Sie lächelte herablassend und schüttelte den Kopf. Sehe ich so billig aus?“

S.309
„Ich habe diese Freundin von Jonny Stokmo erreicht. Carina. Sie ist eine Nutte, arbeitet allein in einer Wohnung an der Thereses Gatte. Sie hat bestätigt, dass er an dem Abend bei ihr war. Aber sie weiß nicht mehr genau, wann er gegangen ist.
Nicht genau?
Nein, Stokmo war unerwartet gekommen. Sie hatte um Mitternacht eine Verabredung mit einem Fernsehpromi und hat Stokmo deshalb frühzeitig rausgeworfen, sagt sie. Sie hatte noch Zeit, zu duschen und etwas aufzuräumen, bevor der Promi vor der Tür stand.“

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