Schöneberger Pfarrer: Warum nicht ein städtisches Bordell in Berlin?

Ein "offizieller" Puff?

                Ein „offizieller“ Puff?

Der Berliner Pfarrer Andreas Fuhr schlägt zur Lösung der städtischen Rotlichtviertel-Debatten rund um den Bülowbogen ein kommunales Bordell vor. „Die Stadt könnte doch ein solches betreiben, mit zwei, drei Bediensteten, die für Sauberkeit und Ordnung sorgen. Die Prostituierten könnten dann eine angemessene Miete zahlen“, sagte der 56-Jährige zu den Autoren einer Broschüre über das Problem-Viertel, der Soziologin Christiane Hiwe und den Künstlern Gerhard Haug und Rolf Hemmerich. Eine andere ausgefallene Idee zur Verbesserung der Situation sind sogenannte „Verrichtungsboxen“. Der Leiter des ansässigen Polizeiermittlungsteams Henry Maiwald sprach sich für Resignation aus: „Wir müssen es hinnehmen. Es ist ein Wirtschaftszweig, der einfach da ist“. Auch Sperrzeiten würden laut Broschüre bei den Anwohnern gut ankommen. Etwa 40 bis 100 Prostituierte arbeiten in Schöneberg-Nord, was Konfliktpotential birgt. Lesen können Sie die Broschüre online auf www.schoeneberger-norden.de oder als Papiervariante kostenlos abzuholen beim Quartiermanagement, Pallasstraße 5 und Pohlstraße 91.

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