Snoop Dogg: Ex-Gangster-Rapper offenbart Vergangenheit als Zuhälter

DoggystyleDer Mann hat schon in seiner Karriere schon einiges mitgenommen: Verhaftungen wegen Drogen- und Waffenbesitzes, Einreiseverbot in England, Erfahrungen als Porno-Regisseur, und vieles mehr. Nun gestand Snoop Dogg dem amerikanischen Rolling Stone, dass er 2003 Prostituierte an Kunden vermittelt habe. Seine Kunden seien meist berühmte Sportler gewesen.
Der ehemalige Gangster-Rapper Doggy Dog hatte im Jahr 2000 als „Michael J. Corleone“ Regie in „Snoop Dogg’s Doggystyle“ geführt. Dieser Porno wurde von Hustler produziert und gewann den Award als „Top Selling Release of the Year“ bei den AVN Awards 2002.
Angespornt vom Erfolg des Films, in dem Pornografie mit HipHop verknüpft wurde, drehte der Erfolgsmusiker den Nachfolger „Snoop Dogg’s Hustlaz: Diary of a Pimp“. Dieses Mal unter dem Pseudonym „Snoop Scorsese“.
Über seine Zeit als Zuhälter äußert er sich stolz: „Während einer Playboy-Tour folgten mir zehn Bitches in einem eigenen Bus. Ich konnte sie feuern, ficken, ihnen Freier besorgen – das war mein Programm“. Über die Identität seiner Kunden schweigt er eisern, verrät nur so viel: „Wenn ich in einer Stadt war, in der gerade die Denver Broncos oder Nuggets spielten, kamen ein paar ihrer Spieler vorbei, hingen bei mir ab und suchten sich eine Nutte ihrer Wahl aus.“
Dass es ihm nie ums Geld gegangen sei, ließ er die Rolling-Stone-Interviewer ebenfalls wissen. Er habe die Nutten immer gut behandelt und nur so getan, als kassiere er deren Gehalt. Selbst seine eigene Frau konnte Snoop dazu überreden, Kundenwünsche zu erfüllen.
„Ich wollte bloß ein Pimp sein. Davon und von Autos, Klamotten und Frauen hatte ich als Kind schon immer geträumt.“
Möglicherweise hat Snoop, der zuletzt Reggae unter dem Namen Snoop Lion veröffentlichte, auch nur zu einem billigen PR-Trick gegriffen, um sein Musik-Business, seine Klamottenfirmen, den Skateboardvertrieb und nicht zuletzt seinen Namen einmal mehr ins Gespräch zu bringen.

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