Strauss-Kahn erneut im Visier der Ermittler

Na hoffentlich ging's da nicht ab wie bei einem GGG-Dreh!

Na hoffentlich ging’s da nicht ab wie bei einem GGG-Dreh!

„Bandenmäßige Zuhälterei“ lautet der Vorwurf gegen den Ex-Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) Dominique Strauss-Kahn, dem die französischen Untersuchungsrichter dieses Mal folgen müssen. Der 63-Jährige soll in Lille dazu verhört werden. Dominique Alderweireld, ein in den Fall verwickelter Zuhälter äußerte sich einem französischen TVSender gegenüber „pro“ Strauss-Kahn: „Ich denke, mit seiner Arbeit beim IWF hatte er andere Dinge zu tun als Sexorgien zu organisieren“. Gegen Alderweireld ist ebenfalls ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.
Angeblich soll Strauss-Kahn freizügige Partys mit Prostituierten in Paris, Washington und Brüssel, gefeiert haben. Gäste sollen auch Polizisten aus der oberen Hierarchie und Geschäftsmänner gewesen sein.
Dass er auf den Sex-Partys 2009, 2010 und 2011 anwesend war, bestreitet Strauss-Kahn, oft einfach nur DSK genannt, nicht. Davon, dass die anwesenden Frauen Prostituierte gewesen sein, will er aber nichts gewusst haben. Eines der vorgeladenen Callgirl sagte aus, mit Strauss-Kahn nach Washington und in andere Städte geflogen zu sein.
Strauss-Kahn ist Mitglied der Sozialistischen Partei Frankreichs, er war von 1997 bis 1999 Wirtschafts- und Finanzminister. 2007 bis 2011 stand er als geschäftsführender Direktor dem Internationalen Währungsfonds vor. 2011 trat er nach seiner Festnahme in New York wegen des Vorwurfs der versuchten Vergewaltigung von diesem Amt zurück.

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