Studie: Handy, Fernsehen und Internet machen das Liebesleben kaputt

Handy+TastaturEine italienische Studie der Psychologin und Sexualforscherin Serenella Salomoni von der Universität Padua bestätigt, was wir alle schon vermutet haben: Die ständige Ablenkung durch neue Medien wie Smartphone, Fernsehen und Internet ist schädlich für die Liebe, besonders für die Erotik. Salomoni befragte 523 Paare zu ihrer Intimsphäre und stellte fest, dass Paare mit Fernseher im Schlafzimmer im Durchschnitt nur halb so viel Sex haben wie Paare ohne Fernseher im Schlafzimmer. Vor allem Männer werden von ihren Trieben durch die neue Erreichbarkeit und den Informationsüberschuss abgelenkt. Auch die Kommunikation leidet unter der Flimmerkiste erheblich. Paare ohne Fernseher im Schlafzimmer unterhalten sich täglich 15 Minuten mehr. Ein Grund, mal über seine Gewohnheiten nachzudenken.  „In der heutigen Welt stören Ablenkungen unsere Aufmerksamkeit pausenlos“, resümmieren ebenfalls die Autoren Edward und Sue Hallowell in ihrem Buch „Liebe in Zeiten der Ablenkung“ fest. Tom Friedman, Kolumnist der New York Times, bezeichnet unsere moderne Zeit als „das Zeitalter der Unterbrechung“. Auch andere Psychologen warnen vor Aufmerksamkeitsverlust für den Partner und Menschen generell. „Beziehungen verschlechtern sich mit der Zeit ohnehin von selbst“, führt die Focus-Autorin und Psychologin Felicitas Heyne aus, man solle aufpassen, diese Entwicklung nicht noch durch Ablenkungen zu beschleunigen.

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