Edward Lee : Inferno

Edward Lee Inferno

Inferno

Edward Lee „Inferno (2)“
Verlag: Heyne / 2009 / eBook
S. 7 (von 232)
„Nicht nur die Droge forderte ihren Tribut, sondern sie war auch darüber hinaus verwirrt und durcheinander. Jemand musste sie bewusstlos geschlagen und vergewaltigt haben. So etwas passierte ihr ständig, Berufsrisiko, sie hatte sich längst damit abgefunden. Diese Arschlöcher waren zu geizig, die fünfundzwanzig Mäuse locker zu machen, also zogen sie ihr einfach eins mit dem Knüppel über und ließen sie hinterher irgendwo liegen. So musste es gewesen sein. Irgendein Freier hat mir eine verpasst und mich dann hier liegen lassen.“

S. 9 (von 232)
„Tausende von Freiern zu bedienen, konnte einen ja wohl kaum zur Hölle verdammen, oder? In der Bibel gab es immerhin auch Prostituierte, zumindest hatte sie das gehört.“

Inferno

Inferno

               Inferno

Edward Lee „Inferno“
Verlag: Random / 2006 / eBook
S. 12 (von 443)
„Gumdrop ist eine ganz gewöhnliche Mischlingsfrau, halb Mensch, halb Dämon – ein Produkt höllischer Prostitution. […]
Wie die Mutter, so die Tochter: Gumdrop arbeitet ebenfalls als Prostituierte. Ihr Zuhälter ist ein fettleibiger Troll namens Fat-Bag, der sie durch jede nur vorstellbare Art der Erniedrigung und physische Gewalt diszipliniert.“

S. 78 (von 443)
„Nach der Scheidung hatte er herausgefunden, dass seine Frau ihn seit über einem Jahr betrog, doch um ehrlich zu sein, hatte er das schon viel länger getan, und viel aggressiver. Teure Edelhuren und Partygirls. Manchmal waren es sogar Kolleginnen oder Praktikantinnen gewesen, Mädchen im Alter seiner Töchter.“