Dresscode im Edelclub Artemis

artemis-und-der-dresscode-02Du kommst hier nicht rein!

In einem normalen Nachtclub entscheidet ein Türsteher auch auf Grund des Outfits, wer herein darf und wer nicht. Häufig können Turnschuhe oder ein fehlendes Oberhemd schon Ausschlusskriterien sein. Solche Probleme gibt es im Artemis natürlich nicht, da die männlichen Gäste ihre Straßenkleidung komplett mit einem Bademantel  oder einem Badetuch und dazu passenden Badelatschen tauschen. So sehen dann alle Männer zumindest ähnlich aus. Dies führt zu einem sehr entspannten Miteinander, da dadurch Faktoren wie soziale Herkunft bzw. Einkommensverhältnisse in den Hintergrund treten. Weiterlesen

Jeffery Deaver: Der gehetzte Uhrmacher

Der gehetzte Uhrmacher

Der gehetzte Uhrmacher

Jeffery Deaver „Der gehetzte Uhrmacher“
Verlag: blanvalet / 2007 / eBook
S. 83 (von 480)
„»Ari, Sie haben um halb acht Ihr Büro verlassen und sind ins Hanover’s gegangen. Das wissen wir. Sie waren etwa anderthalb Stunden dort. Dann haben Sie einen Umweg von zwei Blocks in Kauf genommen, um in die Cedar Street zu gelangen. Sie kennen sich dort deshalb so gut aus, weil Sie sich da regelmäßig eine Prostituierte suchen. Gestern zwischen neun und halb zehn hat eine der Frauen mit ihrem Wagen in der Nähe der Gasse gehalten. Sie haben einen Preis vereinbart und sie bezahlt. Dann sind Sie zu ihr ins Auto gestiegen. Um ungefähr Viertel nach zehn hat sie Sie dort wieder abgesetzt. Bei dieser Gelegenheit haben Sie am Straßenrand das Geld verloren, vermutlich als Sie der Nutte ein paar Dollar extra geben oder auf Ihrem Mobiltelefon nachschauen wollten, ob Ihre Frau angerufen hat. …«“

Jilliane Hoffman : Argus

Jilliane Hoffman „Argus“

Verlag: Rowohlt / 2012 / eBook
S. 34 (von 530)
„Gabby versuchte zu schreien, aber sie konnte nicht. Sie hing nur hilflos da, ihr gefesselter Körper zuckte wehrlos. Sie dachte an ihre Mutter und Schwester in Bloomfield, die in ihren Betten lagen und süße Träume träumten. Sie fragte sich, was sie sagen würden, wenn herauskam, dass ein Fremder sie vergewaltigt hatte, mit dem sie freiwillig nach Hause gegangen war. […] Doch ihr Vater würde Gabby die Schuld geben, weil sie wie eine Nutte mit dem nächstbesten Typ aus der Bar gegangen war.“

S. 154 (von 530)

Jilliane Hoffman Argus

             Argus

„»Ich habe noch zwei Mordfälle in Florida, beide ungelöst. Einer drüben an der Westküste in St. Petersburg, der andere im Süden in Homestead. […] Vielleicht war sie eine Prostituierte. […] Noch beunruhigender ist, dass ich auch eine männliche Leiche in New Jersey gefunden habe, mit demselben Brandzeichen rechts auf der Brust. Er war wie ein Fisch aufgeschnitten und ausgeweidet worden und wurde ebenfalls auf einer Müllkippe gefunden, in Hoboken. Er hieß Kevin Flaunders. Ein zweiundzwanzigjähriger Bodybuilder und Callboy; er wurde im November 2008 gefunden.“

Der Frauenhändler

Der Frauenhändler

Der Frauenhändler

Giorgio Faletti „Der Frauenhändler“
Verlag: Goldmann / 2012 / eBook

S. 15 (von 357)

„»Die da?«
»Ja. Was für ein Prachtweib.« […]
»Was ist sie dir wert?«
»Hunderttausend (italienische Lire, Anm.), wenn sie es macht.« […]
Ich lasse ihn stehen. Jetzt darf er einmal die Rolle des Zuschauers übernehmen. Ich überquere die Straße und nähere mich der Frau. […]
»Möchtest du hundertfünfzig in ein paar Stunden verdienen?«
Sie begreift sofort. Ich mache mich auf eine Ohrfeige gefasst, aber sie bleibt aus. Das ist interessant. Vielleicht ist ihr eine gewisse Art von Anträgen nicht fremd. Vielleicht ist sie in einer besonderen Notsituation. […]
Bleibt nur eines zu klären, und das tut sie.
»Mit wem?«“

S. 21 (von 357)

„Es handelt sich lediglich um einen Vertrag, der vorsieht, dass Dinge gegeben und Dinge in Empfang genommen werden. Für manche Menschen ist die Erwartung des Akts wichtiger als der Akt selbst…“

S. 30 (von 357)

„Lorella ist ein schönes Mädchen, das noch nicht lange für mich gearbeitet hatte, als ich herausfand, dass sie drogenabhängig ist. Die Leute, die mich anrufen, können für ihr Geld, das sie zahlen, einen gewissen Standard erwarten. Ihnen ein Mädchen zu schicken, das Löcher in den Armen hat oder von Heroin benebelt ist, kann ich mir nicht erlauben.“

usw.

Alles inklusive

Alles inklusive

Alles inklusive

Doris Dörrie „Alles inklusive“
Verlag: Diogenes / 2013
S. 69 f.
„Noch so ein Wort, das die Deutschen lieben: Finca. Nein, ich glaube, das sollte ich Ihnen gar nicht zeigen, es passt so gar nicht zu dem, was Sie sich vorgestellt haben… Ja, so wird sie es machen, genau so. Jetzt muss sie nur beten, dass die afrikanischen Mädels noch nicht unterwegs sind, dass sie schlafen oder ihre Brut füttern, es ist ja erst Mittag, also kein Grund zur Sorge. […]
Susi will schon ins Lenkrad greifen, da tritt Angelitta auf die Bremse, das Auto kommt zum Stehen, und als sie sich mit dem Handy am Ohr wieder aufrichtet, hat Susi die Frau im Gebüsch bereits entdeckt. Unbeweglich sitzt sie auf einem winzigen Hocker, ihr riesiger schwarzer, nackter Hintern quillt über den Rand wie dunkler Teig, die Pobacken zerteilen ein rosa Tanga, dazu trägt sie einen rosa BH, von hinten sieht man ihre kunstvoll geflochtene Frisur. […]
Was macht die denn da?, fragt Susi erstaunt wie ein Kind. […]
Diese verdammten putas, denkt sie. Überall sitzen sie rum. Nirgendwo ist man mehr sicher vor ihnen, dort bewegt sich ein Schatten, da huschen ein paar schwarze Beine durchs Gebüsch, ein Stück grellbunter Stoff, ein leerer Hocker. […]
Würden Sie freiwillig Ihre Heimat verlassen und unter Lebensgefahr in winzigen Booten übers Mittelmeer schippern, nur um sich dann in der Fremde ins Gebüsch zu setzen und sich zu prostituieren, […]“

Die Kondompflicht kommt wohl bald

Kondompflicht ja oder nein? Sie haben sich monatelang gezofft und gestritten, um jetzt endlich zu einem gemeinsamen Ergebnis zu gelangen. Das von der Koalition geplante Gesetz zum Schutz von Prostituierten kann kommen.

Kondompflicht für Freier

Wie die Medien berichten, soll unter anderem die von der Union geforderte Kondompflicht für Freier eingeführt werden. Wichtig ist dabei, dass beim „Erwischen“ die Prostituierten kein Bußgeld aufgedrückt bekommen sollen.
Ein Mindestalter von 21 Jahren für Prostituierte hat keinen Eingang in das neue Prostitutionsgesetz gefunden, da die SPD befürchtet, dass jüngere Sexarbeiterinnen dadurch in die Illegalität getrieben würden. Weitere wichtige Punkte im Gesetzesentwurf sind die Erlaubnispflicht zur Eröffnung eines Bordells und eine behördliche Anmeldepflicht für die Prostituierten. Die bundesweit auch innerhalb der Erotik Branche umstrittenen „Flatrate-Partys“ sollen zudem verboten werden.

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