Wie es im Leben manchmal so geht…

Skandale sind für einen Karriereschub immer gut zu gebrauchen…

Da fliegt die Affäre des hochrangigen US-Militärs und Ex-CIA-Chefs  Petraeus auf, er landet auf dem Boden der Tatsachen und eine 41-jährige Sexdarstellerin, die mit dem Techtelmechtel des Mannes gar nichts zu tun hat, erhebt sich wie Phoenix aus der Asche ihrer bereits ad acta gelegten Pornokarriere.
Der Skandal um den ehemaligen General David Petraeus und seiner Biografin und späteren Geliebten Paula Broadwell muss der bis vor kurzem kaum noch jemand bekannten Jill Kelly wie ein verfrühtes Weihnachtswunder vorkommen. Obendrein, da es sich lediglich um eine Namensähnlichkeit mit einer Freundin der Familie Petaeus handelt, die sich Jill Kelley – also mit „e“ vor dem letzten Buchstaben schreibt.
Die Ermittlungen in dem verwirrenden Stück der US-Army und des Geheimdienstes dauern an und sind – einem Hollywoodschinken ähnlich – ziemlich verwickelt:
Das Pentagon ermittelte im November 2012 gegen den bisherigen Kommandeur der Afghanistan-Schutztruppe ISAF, John R. Allen. Angeblich habe er „unangebrachte“ E-Mails an Kelley geschickt. Danach wurde der FBI-Mann Frederick Ward Humphries II, ein Bekannter von Jill Kelley, auf den Fall angesetzt.
Humphries wiederum verstrickte sich zu sehr in seine Tätigkeit und hegte offenbar ebenfalls Interessen anderer Art an Kelley.
All diese Szenarien kommen der anderen Jill zugute, die in den 90ern zu den Top-Stars der Erotik-Branche zählte, aber schon längst in Vergessenheit geraten war.
Viele der Newshungrigen geben den Namen Jill Kelley ohne „e“ ein, und schon listet die Google-Suche seitenweise Pornotitel, Delikates aus der pornografischen Welt, und natürlich den Twitteraccount „realjillkelly“.
Dort freut sich die reale Jill über ihr unerwartetes Comeback und twittert mit Fans, die sie schon in einer Parodie des Petraeus-Skandals in der weiblichen Hauptrolle sehen. Dass der Verkauf ihrer alten Filme nun fünf Mal so hoch liegt wie vor dem Skandal in US-Regierungskreisen, verriet Kelly nicht selbst, sondern das US-Magazin „TMZ“.

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