Wissenschaftler: BDSM macht glücklich und gesund!

HandschellenDie niederländische Tilburg-Universität hat bei zahlreichen psychologischen Tests herausgefunden, dass Probanden mit einer Vorliebe für Fessel-Sex mental stabiler, gesünder und in ihrer Beziehung glücklicher sind. Sie zeigten weniger Anzeichen für neurotisches Verhalten, sind experimentierfreudiger und extrovertierter, berichtet die BILD-Zeitung. Die Getesteten „unterscheiden sich nicht von der allgemeinen Bevölkerung“, sagte der Psychologe Dr. Andreas Wismeijer dem Blatt, und wenn sie sich unterschieden, dann würden sie besser abschneiden. Somit gelte das Vorurteil, diese Sexualpraktik sei eine psychische Störung, als überholt. In der Studie wurden Männer untersucht, die zu 33 Prozent submissiv (unterwürfig), zu 48 Prozent dominant und zu 18 Prozent Switcher (situationsabhängig dominant oder submissiv) waren. Bei den Frauen gab es 75 Prozent submissive Teilnehmer, acht Prozent dominante und 16 Prozent Switcher.
Weiterhin stellten die Wissenschaftler fest, dass die Rolle im Sexualleben oft auch mit dem Charakter korrespondierte. Die Doms seinen sehr starke Persönlichkeiten, ausgeglichen und kaum anfällig für soziale Zurückweisung. Während Switcher bei den Tests im Mittelfeld lagen, befanden sich die submissiven Parts in den Ergebnissen noch über den Testpersonen, die kein BDSM praktizierten.

Schreibe einen Kommentar