Zehn Jahre Gefängnis für Nacktbilder im Internet

Private Intime Fotos gehören nicht ins Netz

Private Intime Fotos gehören nicht ins Netz

Promi-Hacker gilt ja in vielen Kreisen als ehrenrühriger Titel, fast schon eine Auszeichnung, denn schließlich lebt ja ein ganzes Bataillon an YellowPressMagazinen von intimen Details der V.I.P.s.
Einer, der jahrelang HollywoodStars wie beispielsweise Scarlett Johansson ausspionierte und in mehr als 50 Cyber-Angriffen Aktfotos oder zumindest Teilakte beschaffte und veröffentlichte, ist in den USA nun zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.
Der 36-Jährige hat jahrelang die Rechner und die darauf gespeicherten Mails ausspioniert, er hat neben den Nacktfotos auch andere persönliche und nicht für die Öffentlichkeit bestimmte intime Details preisgegeben. Das Gericht hat neben der Gefängnisstrafe auch eine Geldstrafe von 76 000 Dollar angesetzt. In der Urteilsbegründung lautet es unter anderem, der Hacker – der sich als „schuldig“ bekannte – habe „unglaubliche Missachtung gegenüber den Prominenten“ gezeigt.
Von den PCs beziehungsweise Macs sowie den Smartphones der Geschädigten tauchten nach den Aktfotos der Schauspielerin Johansson, die sie selbst vor einem Spiegel von sich aufgenommen hatte, auch Bilder der badenden Schauspielerin Mila Kunis auf oder er hatte nicht freigegebene Fotos von Christina Aguilera an die Klatschmagazine verkauft.
Das FBI hatte den Mann elf Monate lang beobachtet, bevor die Behörde im Oktober 2011 zuschlug und den Hacker in seinem Wohnort Jacksonville in Florida verhaftete.

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